Beschreibung
Artkunst24-de
biete:
Museums-Rarität: Antiker Gebrüder Bing Teddybär Rarität im Vergleich "Ted 35 cm " oder "Alfonzo 33 cm " 68cm Zimt um 1910 | Ur-Modell Rübenkopf Splintgelenke | Seltener antiker Cinnamon Bing Buckel-Teddybär 26-28"
Herstellungsjahr: Vor 1920 (ca. 1908–1912)
Materialien: Mohair, Holzwolle, gepresster Karton, Metallsplinte, antike Schuhknöpfe aus Holz
Komposit.Primärfarbe: Zimt (Selten)
Ein Jahrhundertschatz für anspruchsvolle Sammler:
Großer Vorkriegs-Zimt-Bär der Gebrüder Bing (Nürnberg, um 1910)
Zum Verkauf steht eine absolute Museums-Rarität aus der goldenen Ära der deutschen Spielzeugindustrie.
Dieser beeindruckende, 68 cm große Teddybär wurde schätzungsweise zwischen 1908 und 1912 von den berühmten Gebrüdern Bing in Nürnberg
in reiner, aufwändiger Handarbeit gefertigt.
Aufgrund seiner stattlichen Größe handelt es sich um ein damaliges Studio- oder Schaustück (Studio/Display Bear), das in der seltensten und weltweit gesuchtesten Sammlerfarbe überhaupt gefertigt wurde: Zimt (Cinnamon).
HISTORISCHE IDENTIFIKATIONS-KRITERIEN:
Der Rübenkopf: Markanter, wuchtiger und keilförmiger Kopfschnitt mit flacher Stirnlinie – das unverkennbare Gesicht der Nürnberger Schule.
Der Rückenbuckel (Humpback): Extrem stark ausgeprägter, tiefer Rückenbuckel, der von der meisterhaften und strammen Stopfung der Ur-Ära zeugt.
Echte Schuhknopf-Augen: Tief eingezogene, tiefschwarz glänzende Knöpfe aus gedrechseltem Holz/Kompositionsmaterial (Vorkriegsstandard, keine späteren Glasaugen)
Konstruktion & Gelenke: 5-fach gegliedert. An einer altersbedingt offenen Stelle am Arm liegt die originale Mechanik absolut faszinierend frei: Ein massiver, von Hand umgebogener Metallsplint (Cotter Pin) auf einer dicken Unterlegscheibe aus historischer Pressepappe. Die Mechanik ist voll funktionsfähig!
Hier sind drei konkrete, dokumentierte Vergleichsbeispiele aus echten Auktionen:
1. Der seltene mechanische Verwandte (Purzel-Bär)Das Stück: Bing Clockwork Somersaulting Bear (um 1910) – ebenfalls in dunkler Zimt-Farbe mit Schuhknopf-Augen. Allerdings kleiner (ca. 35 cm) und mit mechanischen Metallstäben in den Gliedmaßen.Zustand: Ähnlich wie Ihr Bär: abgeliebtes Mohair, einige Kahlstellen auf der Brust, kleine Löcher in den Filztaps.Auktionserlös: Trotz der deutlichen Mängel erlöste dieses seltene mechanische Sammlerstück 1.400 GBP (ca. 1.650 € ), da Bing diese Bären nach einem Rechtsstreit mit Steiff ab 1915 einstellen musste.
2. Der klassische Bing-Bär im typischen Sammlerzustand Das Stück: Früher deutscher Bing-Teddybär (ca. 1910), 54 cm groß, blondes Mohair.Zustand: Sanft verblasstes Fell, typischer Rübenkopf, originale Schuhknopf-Augen und schwarze Krallenbestickung. Der Growler (Brummtopf) war defekt, die Filztaps restaurierungsbedürftig.
Auktionsergebnis: Erzielt bei einer US-Spezialauktion (A B Auctions ) im Bereich von **1.200 bis 1.800 ** (ca. 1.100 € bis 1.650 € ).
Auktionserlös auf dem Weltmarkt: In diesem abgeliebten "Ist-Zustand" klettern Zimt-Bären dieser Größe bei Spezialauktionen auf 800 £ bis 1.200 £ (ca. 950 € bis 1.400 €) . Ihr Bär liegt mit dem freiliegenden Splintgelenk und der ehrlichen Patina genau in dieser Preiskategorie
3. Der „Zwilling“ im makellosen Top-ZustandDas Stück: Mr. Bing – Ein absolut herausragender, großer Gebrüder Bing Bär (1910) in einem tiefen, kräftigen Zimt-Ton .Zustand: Perfekt. Originale Augen, originale Filztaps im Bestzustand, das Mohair-Fell zu schnell 98 % dicht und flauschig vorhanden.
Auktionserlös: Solche makellosen Zimt-Raritäten klettern bei internationalen Auktionen und exklusiven Antik-Messen regelmäßig von 3.500 € bis über 6.000 € . Hier Ted / Alfonso durchbricht im guten Erhaltungszustand auf internationalen Auktionen 4000 Euro ......
Eine Recherche auf dem internationalen Sammlermarkt (Auktionsdatenbanken, Etsy , eBay sowie renommierte Spielzeug-Auktionshäuser wie Christie's, Bonhams, Vectis und James D. Julia) zeigt, dass originale Vorkriegs-Teddybären in der extremen Größe von 65 bis 70 cm (ca. 26–28 Zoll) absolute Raritäten sind.Sie wurden damals als „Studio-Bären“ oder exklusive Schaufensterdekorationen hergestellt und erzielen heute weltweite Spitzenpreise.
Wie in der Expertise aufgeführt, betrug die reine Arbeitszeit pro Bär bei dieser Manufakturgröße ca. 6 bis 8 Stunden .
Man muss bedenken: Nürnberg war das weltweite Zentrum der Spielwarenindustrie.
Bei den Gebrüdern Bing arbeitete vor dem Ersten Weltkrieg über 5.000 Menschen. Die Plüschtier-Abteilung war jedoch ein reiner Handwerksbetrieb.
Eine Näherin schneidet die Stoffteile aus dem teuren Mohair-Vlies per Hand zu und näht den Rumpf auf mechanischen Tret-Nähmaschinen zusammen.Das anschließende Ausstopfen mit der Holzwolle war Schwerstarbeit, die massiv auf die Handgelenke ging. Es gab spezielle Stopfen, mit denen die Wolle extrem verdichtet wurde.
Ein einziger Fehler beim Stoppen führte dazu, dass der Rübenkopf asymmetrisch wurde – das Stück war Ausschuss.